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Wieviel Gefahrstoffe dürfen in Pkws mitgeführt werden?

Das ADR sieht unter Abschnitt 1.1.3 mehrere Freistellungsmöglichkeiten vor, u.a. Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung (Unterabschnitt 1.1.3.1). Unterabschnitt 1.1.3.1 c) gilt als sogenannte Handwerkerlregelung und besagt:Beförderungen, die von Unternehmen in Verbindung mit ihrer Haupttätigkeit durchgeführt werden, wie Lieferungen für oder Rücklieferungen von Baus ...

Stand: 20.08.2014

Dialog: 16348

Ist für die Ausbildung von Arbeitnehmern, die u.a. Material mit LKW zur Baustelle fahren, eine Ausbildung nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz erforderlich?

Nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz - BKrFQG, für das die Zuständigkeit bei den Straßenverkehrsbehörden liegt, müssen Berufskraftfahrer neben dem Führerschein besondere tätigkeitsbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse nachweisen. Und zwar durch eine Grundqualifikation bei Neueinsteigern und durch eine regelmäßige Weiterbildung, die auch für erfahrene Berufskraftfahrer vorgeschrieben ist. ...

Stand: 08.09.2014

Dialog: 18102

Darf unser Fahrer, der keinen Gefahrgutführerschein hat, 100 1-Liter-Dosen Aceton vom Lieferanten abholen?

In diesem Fall darf der Fahrer die Abnahmemenge von 100 St. 1 Liter Dosen UN1090 Aceton befördern, ohne die ADR-Schulungsbescheinigung für Fahrzeugführer gemäß Abschnitt 8.2.1 ADR (Anwendungsbereich und allgemeine Vorschriften für die Ausbildung von Fahrzeugführern) zu besitzen. Verpflichtend ist dagegen die Unterweisung nach Kapitel 1.3 ADR. Jede Person, die mit der Beförderung gefährlicher Güter ...

Stand: 04.07.2013

Dialog: 18912

Muss der Führer eines Elektro-Deichselstaplers eine Ausbildung im Sinne der BGV D27 absolvieren?

In der Information U D27.10 "Fahrer von Mitgänger-Flurförderzeugen mit Mitfahrgelegenheit" der Berufsgenossenschaft Waren und Handelsdistribution ist erläutert, dass Personen, die die Mitgänger-Flurförderzeuge steuern, in jedem Fall für die Tätigkeit geeignet und in der Handhabung der Geräte unterwiesen sein müssen: http://medien-e.bghw.de/asp1/dms.asp?url=bghw/inh/inform.htm oder direkt http://me ...

Stand: 11.07.2012

Dialog: 16609

Gibt es eine Vorschrift, nach der sich Fahrzeugführer durch falsch untergebrachte Ladung nicht selbst gefährden dürfen?

Das Verhalten im Straßenverkehr regelt für alle Verkehrsteilnehmer die Straßenverkehrs-Ordnung – StVO. Werden Arbeitnehmer beschäftigt, ist neben dem Arbeitsschutzgesetz die Unfallverhütungsvorschrift BGV D 29"Fahrzeuge" als spezielle Rechtsnorm zu nennen. Nach § 22 StVO ist die  Ladung so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verruts ...

Stand: 28.11.2011

Dialog: 2459

Ist nach ADR eine zusätzliche Kennzeichnung mit dem Gefahrzettel Marine Pollutant im ADR zulässig?

Nach Unterabschnittsnummer 1.1.4.2.1 des ADR darf das Gefahrgut im Rahmen einer Transportkette, die die Seebeförderung einschließt, auch für den Teil der Landbeförderung mit dem IMDG-Code gekennzeichnet werden. Da es sich im vorliegenden Fall nur um eine zusätzliche Kennzeichnung handelt und der Hersteller sich sicher sein muss, dass bei einer Seebeförderung die Kennzeichnung vollständig ist, dürf ...

Stand: 10.02.2014

Dialog: 2631

Darf ein mit Benzin befülltes mobiles Notstromaggregat in einem geschlossen PKW-Kombi transportiert werden?

Benzin (Ottokraftstoff; CAS-Nr. 8006-61-9) "besitzt" nach den Gefahrstoffinformationssystem der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (GESTIS-Stoffdatenbank) u. a. den R-Satz R 45 "Kann Krebs erzeugen" (H 350) und es sind somit grundsätzlich (unter Beachtung des § 6 Absatz 11 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)) die §§ 8, 9 und 10 der GefStoffV zu treffen (geschlossenes System, ...). Beim Transp ...

Stand: 26.02.2013

Dialog: 5908

Welche alternativen Möglichkeiten gibt es, einen schweren Getriebemotor über eine Treppe zu transportieren?

Für das Heben, Absetzen, Schieben, Ziehen, Tragen und Bewegen einer Last gilt die Lastenhandhabungsverordnung. Ob Maßnahmen bei einem Arbeitsvorgang erforderlich sind, wird im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung z.B. mit der Leitmerkmalmethode ermittelt. Die sog. Leitmerkmalmethode fínden sie in der Anlage zur Publikation. Ein softwaregestütze Version der Methode finden sie hier: http://www.institut ...

Stand: 07.07.2014

Dialog: 4121

Wie ist nach den Gefahrgutvorschriften die Angabe des Gefahrenauslösers hinter der UN-Nummer in verschiedenen Sprachen geregelt?

Die Vorgaben für Form und Sprache bei der Dokumentation für durch das ADR geregelte Beförderungen ergeben sich aus dem Kapitel 5.4 ADR. Unter Absatz 5.4.1.4.1 ADR wird aufgeführt, dass die einzutragenden Vermerke in der amtlichen Sprache des Versandlandes abzufassen sind, wenn diese Sprache nicht Deutsch, Englisch oder Französisch ist. Weitere Hinweise zu den Ausführungen der Stoffvermerke ergeben ...

Stand: 08.08.2014

Dialog: 5379

Wie muss der Gefahrzettel (Label) nach ADR farblich korrekt gestaltet sein?

Gemäß des Abschnittes 5.2.2.2.1 ADR müssen die Gefahrzettel hinsichtlich der Farbe, der Symbole und der allgemeinen Form den Gefahrzettelmustern in Absatz 5.2.2.2.2 ADR entsprechen. Abweichungen bzw. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind nicht bekannt. Siehe auch http://www.gefahrgut-wiki.de/Gefahrzettelmuster. Konkret zum Gefahrzettel Nr. 9 nach ADR: Symbol (sieben senkrechte Streifen in der oberen ...

Dialog: 5779

Wer ist für den ordnungsgemäßen Zustand eines Seecontainers innerhalb eines Transportvorgangs verantwortlich?

zu 1. Verantwortlich ist der Eigentümer oder bei geleasten Containern der Leasingnehmer. zu 2. Versender / Belader müssen den einwandfreien Zustand der Container vor dem Beladen / Versenden überprüfen. Nach dem Gesetz zu dem Übereinkommen vom 2.Dezember 1972 über sichere Container, CSCG , Artikel 5 (2); (http://bundesrecht.juris.de/cscg/) gilt: "Weist der Container Mängel auf, die eine Gefahr für ...

Stand: 12.11.2010

Dialog: 12394

Müssen LKW-Fahrer zusätzlich zu den Weiterbildungsmaßnahmen im Sinne des BKrFQG regelmäßig geschult oder unterwiesen werden?

Unterweisungspflichten aus § 12 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und konkretisierend in § 9 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), sowie den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften wie § 4 der BGV A1, sind unabhängig von den Qualifizierungsanforderungen des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz-BKrFQG durch den Arbeitgeber zu erfüllen. Die Qualifizierungsmaßnahmen können die arbeitsschutzrechtl ...

Stand: 08.09.2014

Dialog: 14957

Unter welchen Voraussetzungen dürfen selbstfahrende Hubarbeitsbühnen auf öffentlichen Verkehrsflächen gefahren werden?

Arbeitsschutzrechtlich handelt es sich bei der Hubarbeitsbühne um ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung -BetrSichV-.  Mindestanforderungen für die Benutzung mobiler selbstfahrender und nichtselbstfahrender Arbeitsmittel sind unter Abschnitt 3. des Anhang 2 BetrSichV genannt:"3.1 Der Arbeitgeber hat Vorkehrungen zu treffen, damit • das Führen selbstfahrender Arbeitsmittel den ...

Stand: 26.08.2011

Dialog: 14393

Ab welcher Steigung ist eine Last mit dem Gabelstapler bergseitig zu führen?

Die in der BGV D 27 Flurförderzeuge unter § 12 Abs. 7 http://publikationen.dguv.de  genannte Forderung, dass beim Befahren von Gefällen und Steigungen die Last bergseitig geführt werden muss, wird zwar in der BGI 545 "Gabelstaplerfahrer", der BGI 603 "Leitfaden für den Umgang mit Gabelstaplern", der BGI 869 "Betriebliches Transportieren und Lagern" und in der BGG 925 "Ausbildung und Beauftragung d ...

Stand: 25.10.2011

Dialog: 14795

Muss der Entlader Kesselwagen reinigen, wenn diese bereits verschmutzt eingegangen sind?

Für die Beseitigung außen anhaftender gefährlicher Füllgutreste bei Tanks werden in der "Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB, www.bmvbs.de )" sowohl der Befüller wie auch weitere Personen als verantwortlich für das Verm ...

Stand: 02.03.2011

Dialog: 13170

Müssen in Dienstfahrzeugen Kopfstützen im Fond nachgerüstet werden?

Bei einem dienstlich genutzten PKW handelt es sich auch um ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Die unter Anhang 1 Ziffer 3 der Betriebssicherheitsverordnung geforderten "Zusätzliche Mindestvorschriften für besondere Arbeitsmittel" muss daher der Arbeitgeber beachten. So wird u.a. gefordert, dass für mitfahrende Beschäftigte unter Berücksichtigung der bestimmungsgemäßen Ve ...

Stand: 20.07.2010

Dialog: 11496

Müssen Zurrhaken von Zurrgurten und Zurrketten mit Klappsicherungshebel ausgestattet sein?

Für Zurrgurte und Zurrketten existieren unterschiedliche Normen, die auch unterschiedliche Mindestanforderungen für die Haken festlegen: In der DIN EN 12195-2 "Ladungssicherungseinrichtungen auf Straßenfahrzeugen - Sicherheit - Teil 2: Zurrgurte aus Chemiefasern" (www.beuth.de) gibt es keine grundsätzliche Vorgabe, die Endbeschlagteile (hier: Zurrhaken) grundsätzlich mit einer Hakensicherung auszu ...

Stand: 14.09.2011

Dialog: 14513

Muss bei den Saug/Druckfahrzeugen der Füllgrad des Tanks eingehalten werden?

Gemäß Ausnahme 22 der GGAV darf in Saug/Drucktanks, die nach der alten Ausnahme 63 zugelassen waren, auch weiterhin befördert werden. Die Ausnahme ist unbefristet. Nach dem Unterabschnitt 4.3.2.2 ff sind die Füllungsgrade rechnerisch für den zu transportierenden Stoff zu ermitteln. Unter 4.3.2.2.4 regelt bei nicht Vorhandensein von Trenn- oder Schwallwänden in Abschnitte von höchstens 7.500 L , da ...

Stand: 10.12.2013

Dialog: 11478

Fragen zur Prüfung von IBCs, die nicht für Gefahrguttransporte genutzt wurden.

Die gefahrgutrechtlichen Vorschriften bei der Verwendung von IBC greifen nur dann, wenn deren Geltungsbereich anwendbar ist. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, so muss u. a. die Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV beim Einsatz dieser Behälter berücksichtigt werden. Anforderungen zur "Prüfung von Arbeitsmittel" werden in § 3 Abs. 3 BetrSichV und  § 10 Abs. 2 BetrSichV gestellt. Es ist be ...

Stand: 14.06.2012

Dialog: 11420

Muss beim Transport diagnostischer Proben per Kurierdienst oder Taxi ein Beförderungspapier mitgegeben werden?

Für gefährliche Güter der UN Nummern 2814 und 2900 ist ein Beförderungspapier generell immer erforderlich. Siehe hierzu auch die SV 318 im Abschnitt 3.3.1 des ADR.SV 318: Für Zwecke der Dokumentation ist die offizielle Benennung für die Beförderung durch die technische Benennung zu ergänzen (siehe Unterabschnitt 3.1.2.8). Wenn die zu befördernden ansteckungsgefährlichen Stoffe nicht bekannt sind, ...

Stand: 25.06.2013

Dialog: 18824

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