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Wie oft müssen Arbeitnehmer, die an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt sind, unterwiesen werden?

Am 1. September 2011 ist die neue Verordnung über die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten im Unternehmen -GbV in Kraft getreten. Damit fällt die Schulung und Unterweisung aus der GbV heraus und ist dann im ADR in Kapitel 1.3 geregelt. Die Beschäftigten müssen vor Beginn Ihrer Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen unterwiesen werden. Empfohlen wird diese Unterweisung im 2 Jahres Rhythmus ...

Stand: 20.02.2014

Dialog: 14033

Welche Angaben bzw. Unterlagen sind für den Transport von Maschinenteilen erforderlich?

Angaben über Gewicht, Anschlagpunkte, Schwerpunkt etc. sind notwendig, um eine ordnungsgemäße Ladungssicherung herzustellen. Die Pflichten für den Verlader ergeben sich aus verschiedenen Regelwerken, wie z.B. - Straßenverkehrsordnung (StVO) § 22 - Handelsgesetzbuch (HGB) § 412 - Vorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften, Unfallkassen; BGV D29-Fahrzeuge) - VDI 2700 La ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 1478

Dürfen nach der Verpackungsanweisung P906 des ADR für die Verpackung von Kleinkondensatoren unter 1 kg auch PE-Fässer verwendet werden?

Unserer Einschätzung nach sind immer Metallfässer zu verwenden. Dies wird auch durch den weiteren Text der P906 des ADR bestätigt. Hier wird explizit eine Wanne aus Metall gefordert. Dort ist folgendes nachzulesen: Ungeachtet der oben aufgeführten Vorschriften dürfen feste und flüssige Stoffe, die nicht gemäß Verpackungsanweisung P 001 oder P 002 verpackt sind, sowie unverpackte Transformatoren un ...

Stand: 27.11.2014

Dialog: 22526

Müssen bei der Beförderung von Gefahrgüter nach der Kleinmengenregelung alle am Transportvorgang beteiligten Mitarbeiter gemäß ADR unterwiesen werden?

Grundsätzlich muss hier unterschieden werden zwischen den Freistellungen nach Unterabschnitt 1.1.3.1 Buchstabe c) (Handwerkerregel) und den Freistellungen nach Unterabschnitt 1.1.3.6 ("1000 Punkte Regel") des ADR. Für die Freistellungen nach 1.1.3.1 gilt folgendes: Beförderungen, die von Unternehmen in Verbindung mit ihrer Haupttätigkeit durchgeführt werden, wie Lieferungen für oder Rücklieferunge ...

Stand: 27.06.2013

Dialog: 18857

Sind Vertiefungen in Plattformen von hydraulischen Ladebordwänden an LKWs als Last-Abrollsicherungen zulässig?

Zu Frage 1: Das Anbringen von Vertiefungen (Kasten- oder Tellermulden) ist an Hubladebühnen (Ladebordwände) üblich. Zu Frage 2: Die Beurteilung richtet sich nach der Betriebssicherheitsverordnung (Anhang 1 – Mindestvorschriften für Arbeitsmittel gemäß § 7 (1) Nr. 2-). Vertiefungen von 20 mm sind als unkritisch (siehe § 8 (1) der Arbeitsstättenverordnung i.V.m. Nr. 1.3 Satz 4 der Arbeitsstätten - R ...

Stand: 26.01.2006

Dialog: 2489

Welche Anforderungen bestehen bei der Einlagerung von IBC mit Säuren in ein Regal?

Nach den im Anhang 1 Ziffer 3.1.5 Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV genannten Mindestanforderungen sind Flurförderzeuge mit aufsitzendem Beschäftigten bzw. aufsitzenden Beschäftigten so zu gestalten oder auszurüsten, dass die Gefährdungen durch ein Kippen der Flurförderzeuge begrenzt werden, zum Beispiel • durch Verwendung einer Fahrerkabine, • mit einer Einrichtung, die verhindert, dass F ...

Stand: 29.06.2012

Dialog: 16508

Ist es bei einem Gabelstapler mit einem durch Streben vergittertem Dach zwingend notwendig, dass zusätzlich oben eine Scheibe vorhanden ist?

Nein, in jedem Fall zwingend sind die Scheiben nicht. Allerdings muss ein Stapler/Flurförderzeug die Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG www.gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16489/2_09_1.pdf  erfüllen, hier Anhang 1 Nr. 3.4.4. "Herabfallende Gegenstände": Besteht bei einer selbstfahrenden Maschine mit aufsitzendem Fahrer und mitfahrendem anderem Bedienungspersonal oder anderen mitfahrenden ...

Stand: 23.12.2011

Dialog: 15209

Müssen beim Transport von Gefahrstoffen mit einem Transporter Sicherheitsdatenblätter im Fahrzeug vorhanden sein?

Die bei der Beförderung gefährlicher Güter mitzuführenden Beförderungspapiere und damit zusammenhängende Informationen sind unter Abschnitt 5.4.1 des ADR  genannt. Eine Forderung nach Mitführen der Sicherheitsdatenblätter besteht danach nicht. Hinweis: Freistellungsmöglichkeiten von den Gefahrguttransportvorschriften sind Abschnitt 1.1.3 zu entnehmen. Auf die Broschüre "Transport von Gefahrgütern ...

Stand: 15.06.2012

Dialog: 16414

Wer darf das Profil von Vollgummireifen für Flurförderzeuge nachschneiden und was muss dabei beachtet werden?

Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen für eine den Arbeitsschutzanforderungen genügende Instandsetzung im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes/ArbSchG i. V. m den §§ 3 und 4 der Betriebssicherheitsverordnung/BetrSichV festzulegen. Nach Nr. 3.2 Absatz 4 der Technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 1112 "Instandhaltung"  dürfen Instandhaltungsarbeit ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 13336

Müssen beim Transport von Gasen -nach 1.1.3.1c ADR- die Trennwand zwischen Laderaum und Fahrgastraum in Kundendienstfahrzeugen luft-/gasdicht sein?

Eine Forderung nach einer luft-/gasdichten Trennwand für einen Sprinter findet sich in den Vorschriften nicht. Jedoch ist auf eine ausreichende Be- und Entlüftung zu achten. Hierzu finden sich umfangreiche Informationen in der DGUV Information 210-001 (bisher: BGI/GUV-I 590) "Sichere Beförderung von Flüssiggasflaschen und Druckgaspackungen mit Fahrzeugen auf der Straße" unter dem Punkt 7.3.1 "Ausr ...

Stand: 21.07.2017

Dialog: 4356

Welche Bestimmungen gelten für das Mitführen unterschiedlicher Kraftstoffe für handgeführte Arbeitsgeräte auf Kraftfahrzeugen?

Beförderungen die von Mitarbeitern durchgeführt werden, die Gefahrgut als Werkzeug oder als Arbeitsmittel zu Baustellen mitführen, unterliegen unter bestimmten Randbedingungen nicht dem ADR. In den allgemeinen Vorschriften des ADR findet man im Kapitel 1.1 - Geltungsbereich und Anwendbarkeit - im Unterabschnitt 1.1.3.1, die Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung. I ...

Stand: 19.02.2013

Dialog: 17967

Wie sind Pessluftatmer nach den Gefahrguttransportvorschriften zu kennzeichnen?

LUFT, VERDICHTET (DRUCKLUFT) UN 1002 Gefahrzettel 2.2 (siehe Abatz 5.2.2.2.2 ADR) Nach Sondervorschrift 292 Kapitel 3.3 ADR gilt dies nur für Luft mit höchstens 23,5 Vol% Sauerstoff. Nach Unterabsatz 5.2.2.2.1.2 Gasflaschen ADR müssen die Gasflaschen mit dem Gefahrzettel versehen werden. Dabei können die Abmessungen der NORM ISO 7225: 1944 (Warnaufkleber für Gasflaschen) entsprechen. Nach Absatz 5 ...

Stand: 08.08.2014

Dialog: 5650

Arbeitsschutz bei Sonderabfallkleinmengensammlung/-Transport

Die Berechnung der Freistellungen in Zusammenhang mit Mengen je Beförderungseinheit (Fahrzeug) richtet sich nach dem Abschnitt 1.1.3.6 ADR. Werden nach diesem Abschnitt die einzelnen höchstzulässigen Mengen je Beförderungseinheit oder in der Berechnungssumme den Wert 1000 überschritten, so sind die gesamten Vorschriften anzuwenden. Auf ihrer Stoffe angewandt, berechnet sich die Freistellung wie fo ...

Stand: 04.11.2011

Dialog: 6215

Müssen Zurrhaken von Zurrgurten und Zurrketten mit Klappsicherungshebel ausgestattet sein?

Für Zurrgurte und Zurrketten existieren unterschiedliche Normen, die auch unterschiedliche Mindestanforderungen für die Haken festlegen: In der DIN EN 12195-2 "Ladungssicherungseinrichtungen auf Straßenfahrzeugen - Sicherheit - Teil 2: Zurrgurte aus Chemiefasern" (www.beuth.de) gibt es keine grundsätzliche Vorgabe, die Endbeschlagteile (hier: Zurrhaken) grundsätzlich mit einer Hakensicherung auszu ...

Stand: 14.09.2011

Dialog: 14513

Wann ist nach einem Gefahrgutunfall ein Unfallbericht zu erstellen?

Ein Unfallbericht muss erstellt werden, wenn sich beim Beladen, beim Befüllen, bei der Beförderung oder beim Entladen gefährlicher Güter auf dem Gebiet einer Vertragspartei ein schwerer Unfall oder Zwischenfall ereignet. Dann hat der Verlader, Befüller, Beförderer oder Empfänger sicherzustellen, dass der zuständigen Behörde der betreffenden Vertragspartei spätestens einen Monat nach dem Ereignis e ...

Stand: 08.08.2014

Dialog: 651

Muss bei den Saug/Druckfahrzeugen der Füllgrad des Tanks eingehalten werden?

Gemäß Ausnahme 22 der GGAV darf in Saug/Drucktanks, die nach der alten Ausnahme 63 zugelassen waren, auch weiterhin befördert werden. Die Ausnahme ist unbefristet. Nach dem Unterabschnitt 4.3.2.2 ff sind die Füllungsgrade rechnerisch für den zu transportierenden Stoff zu ermitteln. Unter 4.3.2.2.4 regelt bei nicht Vorhandensein von Trenn- oder Schwallwänden in Abschnitte von höchstens 7.500 L , da ...

Stand: 10.12.2013

Dialog: 11478

Darf ein Fahrer von Gefahrguttransporten während der Fahrt und während des Ladevorgangs in seinem Fahrerhaus rauchen?

Nach Abschnitt 8.3.5 des ADR ist das Rauchen während der Ladearbeiten in der Nähe der Fahrzeuge und in den Fahrzeugen verboten. Strengere Vorschriften gelten bei der Beförderung von explosiven Stoffen und Gegenständen mit Explosivstoff (Klasse 1). Dies ist in Kapitel 8.5 S1 (3) geregelt. Hier lässt sich folgendes nachlesen: Rauchen sowie die Verwendung von Feuer und offenem Licht ist auf Fahrzeuge ...

Stand: 21.07.2014

Dialog: 21609

Ist auch extrem leichtes Ladegut wie Styroporplatten, dass in einem geschlossenen Laderaum transportiert wird, zu sichern?

Grundsätzlich ist jede Art von Ladung auf Fahrzeugen nach den §§ 22 und 23 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) verkehrssicher zu verstauen. In der dazugehörigen Verwaltungsvorschrift heißt es u.a.: "Zu verkehrssicherer Verstauung gehört sowohl eine die Verkehrs- und Betriebssicherheit nicht beeinträchtigende Verteilung der Ladung, als auch deren sichere Verwahrung, wenn nötig Befestigung, die ein V ...

Stand: 16.11.2005

Dialog: 2683

Dürfen leicht beschädigte Versandstücke (z.B. Dellen bei Fässern) mit Gefahrgut noch befördert werden?

Jede Verpackung, die Anzeichen verminderter Widerstandsfähigkeit gegenüber der zugelassenen Bauart aufweist, darf nicht mehr verwendet oder sie muss so instand gesetzt werden, dass sie den Bauartprüfungen standhalten kann (Unterabschnitt 4.1.1.9 ADR). Verantwortlich für die Einhaltung dieser Bestimmung ist der Verpacker, die Gegenkontrolle muss der Fahrer und der Verlader übernehmen. ...

Stand: 08.08.2014

Dialog: 642

Wie ist die rechtliche Situation, wenn fremde Speditionsfirmen mit ihren mitgebrachten Staplern auf unserem Betriebsgelände ihre Fahrzeuge be- und entladen?

Grundsätzlich spricht rechtlich nichts dagegen, dass die Fahrer mit ihren eigenen Flurförderzeugen Be- und Entladearbeiten durchführen. Es ist der § 8 Arbeitsschutzgesetz "Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber" zu beachten und hier insbesondere der Absatz (2). "(1) Werden Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz tätig, sind die Arbeitgeber verpflichtet, bei der Durchführung der Siche ...

Stand: 17.12.2012

Dialog: 17577

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